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Trauerfälle die Südtirol bewegten

2017

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Zugunglück in Brixen

Dienstag, 25. April 2017

 

In Brixen hat ein Zugunglück in der Nacht auf Mittwoch, dem 25. April, zwei Tote und drei Schwerverletzte gefordert. Laut Angaben der Landesnotrufzentrale fing ein Bauzug nach dem Unfall Feuer.


Ein Bauzug, auf dem sich rund 20 Arbeiter befunden hatten, setzte sich aus bisher ungeklärter Ursache in Bewegung, sagte der Einsatzoffizier der Feuerwehr Bozen der APA. Nachdem er Fahrt aufgenommen hatte, prallte er gegen eine Baumaschine und entgleiste.

Bei dem Aufprall wurde ein Arbeiter vom Zug geschleudert, ein weiterer geriet unter den Zug und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät geborgen werden. Für beide kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Notärzte und Rettungsteams konnten für Salvatore Verrolla (42 ) und Achille De Lisa (52) jedoch nichts mehr tun.

 

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2016

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Südtirol trauert um Bischof Karl Golser

 

Um 0:40 Uhr, mitten in der Hl. Nacht 2016, ist der emeritierte Bischof Karl Golser in seiner Wohnung in Brixen verstorben. Das haben am Christtag zeitgleich Bischof Ivo Muser im Dom von Bozen und Generalvikar Eugen Runggaldier im Dom von Brixen mitgeteilt.

In den letzten Tagen hat sich der Gesundheitszustand von Bischof Karl Golser deutlich verschlechtert. Am Hl. Abend nach der Christmette sind Bischof Ivo Muser und alle Konzelebranten zu Bischof Karl gegangen, haben dort gemeinsam gebetet, das Lied “Stille Nacht” gesungen und auch auf diese Weise den letzten Schritt von Bischof Karl begleitet.

„Der Tod von Bischof Karl erfüllt uns mit Trauer, gleichzeitig aber auch mit der weihnachtlich-österlichen Hoffnung, dass er jetzt nach den Jahren seines schweren Leidens im Licht, ganz bei Christus, der unser Frieden ist, sein kann“, so Bischof Ivo Muser, der seinen Dank all jenen gegenüber zum Ausdruck brachte, die sich über Jahre um Bischof Karl in menschlicher, medizinischer und geistlicher Hinsicht gekümmert hatten.

Im Anschluss an diese Mitteilung des Bischofs wurde sowohl im Dom von Bozen als auch im Dom von Brixen die große Glocke geläutet.

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Karl Golser wurde am 16. Mai 1943 in Tscherms geboren. Zum Priester geweiht wurde er am 10. Oktober 1968 in Rom. In den Jahren 1962 bis 1973 absolvierte er seine Studien in Rom und Brüssel.

In der Folge wirkte Golser als Kooperator (1973-1975 in Kaltern, 1975–1977 in St. Nikolaus/Meran). Von 1977 bis 1982 war Karl Golser in der Glaubenskongregation im Vatikan tätig. 1982 kehrte er in die Diözese Bozen-Brixen zurück und begann seine Laufbahn als Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Brixen.

Von 1982 bis 1986 wirkte Golser zusätzlich als Kurat in Sarns, nach der Erhebung von Sarns zur Pfarrei im Jahre 1986 war er bis 1991 als Pfarrer von Sarns tätig. An der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen wurde Karl Golser mehrmals zum Dekan und zum Prodekan gewählt. Seit 1991 war er zudem Canonicus poenitentiarius (Bußkanoniker) an der Kathedrale von Brixen.

Im Jahre 1994 wurde das Institut für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung gegründet und Karl Golser war seitdem als Direktor des Instituts tätig. 1997 wurde Golser Kaplan der Delegation Bozen/Südtirol des Souveränen Malteser Ritterordens und 2001 Beauftragter für Studienfragen für die im Theologiestudium stehenden Priester und Laien. Im Jahre 2006 wurde er zum Präsidenten der Associazione Teologica Italiana per lo Studio della Morale (ATISM) gewählt.

Nach dem Tod von Bischof Wilhelm Egger wurde Karl Golser von Papst Benedikt XVI. am 5. Dezember 2008 zum neuen Bischof der Diözese Bozen-Brixen ernannt und am 8. März 2009 in Brixen von Kardinal Angelo Scola, Patriarch von Venedig, in Konzelebration mit Erzbischof Luigi Bressan von Trient, Bischof Manfred Scheuer von Innsbruck und weiteren zwei Dutzend Bischöfen zum Bischof geweiht.

Diözesanbischof Karl Golser erkrankte an einem atypischen Parkinsonsyndrom und teilte am 5. April 2011 mit, dass er in einem Schreiben an Papst Benedikt XVI. die Situation seines schwer angeschlagenen Gesundheitszustandes dargelegt hatte. Sein Rücktritt aus Gesundheitsgründen erfolgte im Rahmen jener Pressekonferenz am 27. Juli 2011, bei der Bischof Karl Golser selbst den Namen seines Nachfolgers, Ivo Muser, bekannt gab.

Seitdem wohnte der emeritierte Bischof Karl Golser in Brixen.

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Lawinendrama im Pfitscher Tal: Südtirol trauert um vier einheimische Alpinisten

Samstag, 22. Oktober 2016

Am Hochferner im Pfitscher Tal, einer der höchsten Berge in den Zillertaler Alpen (mit 3463 Metern), hat sich am Samstag, dem 22. Oktober, ein tragisches Lawinenunglück ereignet. Eine enorme Lawine riss dabei vier einheimische Alpinisten in den Tod.

Zum Unglück ist es bereits am Samstag gekommen; die Alarmierung erfolgte erst in der Nacht auf Sonntag.  Das Unglück hat sich zwischen dem Grießferner und der Hochferner Nordwand im hintersten Pfitscher Tal ereignet. Eine gewaltige Lawine, die aufgrund der großen Entfernung am Samstag von niemandem bemerkt wurde.

Thomas Lun (41) und Peter Vigl (44) wurden bereits in der Nacht auf Sonntag tot geborgen. Ulrich Seebacher (41) und Andreas Zöggeler (41) wurden am Mittwoch geborgen. Alle vier Alpinisten stammten vom Ritten.

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Andreas Kopfsguter und Helene Hofer am Santner in Seis am Schlern tödlich verunglückt.

Donnerstag, 1. September 2016

Die beiden jungen Alpinisten waren am Donnerstag von ihrer Klettertour nicht mehr zurückgekehrt. Die Einsatzkräfte starteten noch in der Nacht einen Großeinsatz. Die Freiwillige Feuerwehr von Seis leuchtete dazu den Santner mit Scheinwerfern aus. Auch die Bergrettung und der Rettungshubschrauber Pelikan 1 standen im Einsatz.

Am Morgen dann die traurige Gewissheit. Die beiden, der 25-jährige Andreas Kopfsguter aus Niederdorf und die 27-jährige Helene Hofer aus Brixen, konnten nur noch tot geborgen werden. 

Familie Kopfsguter verliert zweiten Sohn durch Unglück

Ein hartes Jahr für die Familie Kopfsguter: Erst im März ist der Bruder des verunglückten Kletterers, Christian Kopfsguter, beim Lawinenunglück am Schneebigen Nock verstorben.

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Südtirol trauert mit dem Trentino: Zwei 13-Jährige stürzten in den Tod

Donnerstag, 4. August 2016

Bergretter konnten die Burschen, die die Gegend gut kannten, nur noch tot bergen.

Zwei 13-jährige Schüler sind bei Daone im Trentino in einem abschüssigen Gelände abgestürzt und ums Leben gekommen.

Die Jungen waren am Nachmittag in einer Höhe von etwa 1700 Metern von einer Alm aus aufgebrochen, um Fotos zu machen.

Als sie zum Abendessen nicht zurück waren, alarmierten Familienangehörige die Rettungskräfte.

Die Schüler stammten demnach aus der Gegend und kannten das Gebiet gut. Helfer der Bergrettung und der Feuerwehr konnten die beiden in der Nacht zum Donnerstag nur noch tot bergen, wie die Polizei in Riva del Garda mitteilte.

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Der 49 jährige Karl Gruber kommt bei einem Lawienenunglück im Martelltal ums Leben

Donnerstag, 28. April 2016

Einer der erfolgreichsten Bergläufer des Landes, der 49 jährige Karl Gruber aus Mölten, überlebte das Lawienenunglück am Donnerstag, 28 April, im Martelltal nicht, obwohl ihn seine beiden Begleiter innerhalb einer kurzer bergen konnten.

Karl Gruber war der Hüttenwirt der Kuhleitenhütte auf Meran 2000.

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2-jähriger kommt bei tragischem Unfall ums Leben

Samstag, 16. April 2016 in Völlan

Der 2-jährige Martin Spechtenhauser geriet unter das hintere Rad des Traktors, welcher von seinem Opa gelenkt wurde. Martin wurde vom Rettungshubschrauber Pelikan 1 ins Krankenhaus von Bozen geflogen; dort konnten die Ärzte jedoch nichts mehr für den Jungen tun.

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Lawine in Rein in Taufers

am Samstag, 12. März 2016

Am Schneebigen Nock, dem zweithöchsten Berg der Rieserfernergruppe, hat sich am besagten Samstagvormittag eine enorme Lawine gelöst. Die Schneemassen rissen 6 Menschen in den Tod. Unter den Toten waren 5 Südtiroler und ein Mann aus Tirol.

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Parte Matthias Gruber

Parte Bernhard Stoll

Parte Christian Kopfsguter

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Paul Oberhofer (57) bei Lazise tot aufgefunden

† 18. Februar 2016 in Lazise am Gardasee

Der 57-Jährige ist der Vater von Biathletin Karin Oberhofer und selbst bekannt als Rollstuhlsportler.
Oberhofer war seit einem Unfall im Alter von 20 Jahren an den Rollstuhl gefesselt. Als Langläufer nahm er dreimal an Paralympics teil.

Der Mann aus Garn bei Feldthurns war seit einem Segelausflug am Gardasee Donnerstagabend vermisst

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2015

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Marlene Weissteiner

 † 3. August 2015 in den Pfunderer Bergen

Tagelang wurde fieberhaft nach Marlene Weissteiner gesucht. Am späten Mittwochnachmittag folgte dann die traurige Gewissheit: Für die vermisste 16-Jährige kam jede Hilfe zu spät.

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2013

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Flugzeug aus Bozen abgestürzt: Vier Eggentaler tot

† 17. August 2013 im Fassatal

Gegen 16 Uhr stürzte im Fassatal unweit der Contrin-Hütte an der Marmolada ein Kleinflugzeug mit den vier Insassen ab. Dabei sind alle vier Personen ums Leben gekommen; sie stammen aus dem Eggental.

Bei den Toten handelt es sich um den Piloten Peter Brunner (27), um Stefan Mahlknecht (48), Deborah Mair (24) und Harald Ebnicher (34).

Das Kleinflugzeug des Aero Club Bozen, eine Cessna 172, war vom Bozner Flugplatz aus für einen touristischen Rundflug in den Dolomiten gestartet.

Die Cessna stürzte vom San Nicolò-Pass kommend bei einem Flugmanöver ab, berichteten Bergsteiger, die den Absturz mitverfolgt hatten und sofort die Rettungskräfte verständigten.


Martin Messner und Bernhard Messner

 † 25. Jänner 2013 im Monte Cristallo-Massiv

Die Schnemassen gingen am Monte Cristallo-Massiv auf 2100 Metern Höhe nieder. Die Suchmannschaften konnten die beiden Verschütteten nur mehr tot bergen. Für Martin Messner (54) und seinen Cousin Bernhard Messner (41) kam jede Hilfe zu spät.

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2012

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Hubert Leitgeb und Lorenz Keim

† 4. Februar 2012 in Antholz

Die beiden waren gegen 15 Uhr mit ihren Skiern unterwegs, als sich unterhalb des Stallersattels auf rund 1600 Höhenmetern eine Lawine löste.

Hubert Leitgeb (46) und sein 43-jähriger Schwager, Lorenz Keim aus Oberrasen, wurden von der 500 Meter langen und 300 Meter breiten Lawine mitgerissen und unter den Schneemassen begraben.

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2010

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Fabian Frenner und Alexander Frenner

† 4. September 2010 in St. Lorenzen

Zu dem tragischen Unfall kam es fällen des  Kirchtag-Michl-Baum am 4 September gegen 10 Uhr nahe dem Oberwieserhof in Sonnenburg.

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Dr. Silvius Magnago

† 25. Mai 2010 in Bozen

Silvius Magnago war ein Jurist und Politiker. Als langjähriger Südtiroler Landeshauptmann (von 1960 bis 1989) trug er zur Erlangung der Autonomie Südtirols bei.

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Zugunglück im Vinschgau

12. April 2010

Das Unglück passierte kurz vor neun Uhr. Der Regionalzug R108 mit zwei Waggons war pünktlich um 8.20 Uhr in Mals gestartet. Die Ankunft war für 9.43 Uhr in Meran vorgesehen.

Dort kam der Zug jedoch nie an: Im Teilabschnitt zwischen Latsch und Kastelbell entgleiste der Zug und riss neun der rund 37 Zugreisenden in den Tod.

Hohenegger Franz, Tappeiner Judith, Ofner Rosina, Kuenz Michaela, Tappeiner Regina Tscholl, Zöschg Michaela, Rieger Francesco, Peer Elisabeth und Hartmann Julian

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2008

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Familientragödie bei Schloss Juval

13. April 2008

Am 13. April 2008 stürzte das Auto der Familie Rifesser aus St. Ulrich bei Schloss Juval (Gemeinde Kastelbell-Tschars) 150 m in die Tiefe.
Fünf Personen starben, einzig Melanie Rifesser überlebte fast unverletzt.

Nach ersten Informationen der Exekutive wurden Alkohol oder überhöhte Geschwindigkeit als Unfallursachen ausgeschlossen.
Möglicherweise könnte der 44-jährige Familienvater am Steuer einen Schwächeanfall erlitten haben.

Nur Tochter überlebte.
Das Unglück hatte sich in Staben bei Naturns nach einer Firmungsfeier ereignet. Bei dem Unfall waren Vater (44), Mutter (43), Sohn (14) und Großeltern (70/72) einer Familie aus St. Ulrich in Gröden getötet worden.
Die 15 Jahre alte Tochter des Ehepaares überlebte praktisch unverletzt mit einem schweren Schock. Sie war aus dem siebensitzigen Allradfahrzeug katapultiert worden.

Die Familie hatte mit 20 Verwandten und Freunden im Gasthaus des Schlosses Juval gefeiert, das dem Extrembergsteiger Reinhold Messner gehört.
Das Schloss ist ein beliebtes Ausflugsziel und über eine zum Teil schlecht ausgebaute Bergstraße zu erreichen.

Gegen 19.00 Uhr war die Gruppe aufgebrochen. In einer Kurve kam der Van der Familie von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Leitplanke und stürzte rund 150 Meter über die Böschung.

Während fünf Mitglieder der Familie im völlig zertrümmerten Autowrack getötet wurden, wurde die 15 Jahre alte Tochter aus dem Auto geschleudert und erlitt keine schwereren Verletzungen.
Sie musste allerdings mit einem schweren Schock ins Krankenhaus Meran gebracht werden. Eine Angehörige, die sich in einem nachfolgenden Wagen befunden hatte, erlitt ebenfalls einen Schock.


Rifesser Luis
* 06.01.1936  † 13.04.2008

Rifesser Emilia geb. Santifaller
* 01.06.1938  † 13.04.2008

Rifesser Karl
* 10.06.1964  † 13.04.2008

Rifesser Paolina geb. Zingerle
* 22.12.1965  † 13.04.2008

Rifesser Manuel
* 27.10.1996  † 13.04.2008