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So wie du warst, bleibst du hier
So wie du warst, bist du immer bei mir
So wie du warst, erzählt die Zeit
So wie du warst, bleibt so viel von dir hier
Voll Vertrauen auf ein Wiedersehen und dankbar für die schöne gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von meinem wunderbaren Mann, meinem herzensguten Tata, lieben Opa, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Cousin und Paten
Olaf Reinstadler
* 21. Juni 1964 in Schlanders † 5. Juli 2026 in Sulden
der im Alter von 62 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit, jedoch friedlich im Kreise seiner Lieben entschlafen ist.
Wir begleiten unseren lieben Olaf am Mittwoch, 8. Juli, um 14 Uhr vom Trauerhaus (Haus Zirm) ausgehend zum Begräbnisgottesdienst in die Pfarrkirche und anschließend zur Verabschiedung auf den Ortsfriedhof von Sulden.
Sulden, Lichtenberg, Schlanders, Rabland, Meran, Prad, Schluderns
In Liebe und Dankbarkeit:
deine Frau Erika geb. Theiner
dein Madl Anett mit Siegi
dein geliebter Enkel Elias mit Tata Peter
deine Brüder Klaus mit Andrea, Matthias, Petra und Anna
†Eugen mit Mary und Florian
†Toni mit Ulli, Nadin und Mara
deine Schwiegermutter Veronika Wwe. Theiner geb. Gander
deine Schwägerinnen und Schwäger †Anton, Monika, Annelies, Doris, Renate, Fredi, Albert, Ilona und Rosmarie mit Familien
deine Patenkinder Matthias und Aaron
deine Tanten und Onkel mit Familien
alle Freunde, Verwandte und Bekannte
Den Seelenrosenkranz beten wir am Montag und Dienstag um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche von Sulden.
Ein besonderer Dank gilt den Ärzten und dem Pflegepersonal der Krankenhäuser von Schlanders, Bozen und Meran, dem Hauskrankenpflegedienst vom Sprengel Mals sowie den Ärzten Dr. Ivana, Dr. Michael und Dr. Georg für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung. Danke auch an Mara und an alle, die unseren lieben Olaf auf seinem schweren Weg in irgendeiner Weise begleitet und unterstützt haben.
Olaf, wo fongt man bei dir oun? Wo heart man auf?
I glab jeder von ins der haint do isch, konn a Erinnerung mitn Olaf toaln.
Der Olaf isch als 2. von 4. Briader in der Suldner Bäckerei aufgwochsen. Do wor olm wos lous. Longeweile hoben die 4 Jungs nit kennt. Gemeinsam mitn Hans und der Helga isch georbeitet, gebaut und ounpockt gwordn. Friah hobn sie olle glearnt Verontwortung zu übernehmen, mit die Händ zu orbeiten und Herausforderungen zu bewältigen.
Ober nit lai hondwerklich worn sie olle gschickt – sie worn a für jeden Abenteuer zu hoben. Sobold der erste Schnee wor, hots koan holten geben. Zwischen die Lawinenverbauungen ban “Gattertauf” sein die verschiedensten Versuche unternummen gworden, um auserzufinden wia man am besten die selbst ausgelösten Lawinen oi fohrt. Monchmol mit mehr und oftramal mit weaniger Glück, ober sie hobn es olm wieder gschofft gesunder Hoam zu kemmen.
Sie worn eben a die 4 “Beckabuabn” – a unschlogbores Team. Jeder von sui hot seine eigenen Interessen und besunderen Stärken kop und ban Olaf woren es die Berg.
Schon friah hot der Olaf Touren unternuhmen ba ins ummer, ober a int Schweiz oder a beispielsweise in Frankreich. I hon ihm mol gonz verwundert gfrog wia er sich mit seine Seilpartner, die er oft spontan gfunden hot, in die Orte wo er gwesen isch, verständigt hot. Seine Ontwort wor typisch Olaf: “Jo iaz französisch hon i nit kennt, ober man hot ungefähr gwisst wos sie moanen kannten und i hon holt mit Händ und Fias gred”. Und genau die unkomplizierte Art, wia er af die Leit zuagongen isch, hot ihm auszeichnet, er hot sich sein Weg gsuacht.
Ober nit lai in die Berg hot der Olaf sein Glück gefunden, sondern a mit jungen Johren seine Erika. Der Olaf wor 20 und die Erika gerade mal 15. Noch kurzer Zeit mochte sich die Anett aufn Weg und hot die kloane junge Familie komplett gmocht.
Nach seiner Schulzeit hot der Olaf die Lehre als Bäcker gmocht, um in der Familienbäckerei mitzuarbeiten und spater donn a zu übernhemen.
Ober a groaßer Wunsch von Olaf wors Hubschrauberpilot zu werden. Kurzentschlossen hot sich der Olaf a poor Englischstunden gnummen, um die wichtigsten Wörter und Redewendungen zu lernen. Fleißig hot er mit der Erika gelernt und dann isches a schun noch Amerika gongen. Zwoa Monat, an Pilotenschein und mit deutlich mea Englischkenntnissen spater, isch der Olaf wieder Hoam kemmen.
Mit groaßer Freid hot der Olaf neben der Bäckerei nu bei der Heli Nord georbeitet. Ober Familie, Bäckerei, Fliegerei und die Berg olls unter oan Huat zu bringen, wor auf Dauer nit oanfoch. Deswegen hot er sich entschieden sich gonz der Bäckerei, die Tätigkeit als Bergführer und der Bergrettung zu widmen.
Ober der Olaf war nit der Olaf gwesen, wenn er nit schun a nuie Idee kop hat. Und so entstond schließlich der “Rock & Ice Shop”, den er mit der Anett mit viel Freude und großen Insotz aufbaut und geführt hot. Oder a es jetzige Haus Zirm, wos er mit viel Fleiß und Orbat für seine Familie aufgestellt hot, damit sie olle versorgt sein.
Gearn worsch unterwegs, egal ob Amerika, Kanada und Grönlond mit der Fulda-Challenge oder in Himalaya mit die Bergführer oder Russlond Heliskiing, du hosch nuie Abenteuer, Erfahrungen und a Herausforderungen gefunden.
Lieblingsgipfel hosch du koan kop, weil du gsog hosch jeder Berg hot seine herausfordernden ober a scheanen Seiten und genau dei hosch du a gearn mit deine Lieben toalt. Mit Feingefühl und Geduld hosch die Erika Schritt für Schritt ans Bergsteigen herangeführt. Und so hobs wirklich scheane Gipfelerlebnisse mitanond toaln kennt. Auch mit der Anett bisch gearn unterwegs gwesen, ob ba an Klettersteig oder ban Tiafschneafohren. Und nor wor nu der Elias. Sein erstes mol Ortler. Elias, Olaf und der Peter. Nor sein sie in a dreier Soalschoft aui, oan mol hosch du, lieber Olaf, in Elias geführt und oan mol der Peter. Wenn man sich es Gipfelfoto ounschaug, sicht man nit lai an richtig stolzen Opa, der mitn Enkel in Gipfel erreicht hot, na man sig enkern Stolz wos es mitnond gleistet hobs, in Stolz auf den jungen Mensch, den der Elias geworden isch.
Wer in Olaf kennt, woas a: er isch für jeden Spaß zu hoben. Ob als Kameramann und Schauspieler für sein Enkel Elias, wenn der wiederamol an Horrorfilm drahnt, oder als Stuntdouble von Friedl Mutschlechner, den der Blitz erschlogn hot, oder a als Verletzter bei Übungen, er wor olm mit Begeisterung dabei.
Vor ollm bei Übungen fa der Bergrettung und a in Weißn Kreiz wor oanz sicher: Wenn der Olaf den Verletzten spielt, donn weart aus a oanfocher Übung schnell a echte Herausforderung.
Ihm isch ollm epes Nuis ingfollen. Er hots ins nor nit olm leicht gmocht – ober nit um ins zu ärgern, na weil er gwellt hot, dass jede Übung so realisitsch wia möglich wor. Olaf du hosch ins zum Nochdenken und oftramol fest zum Schwitzen brocht, ober genau des hot ins besser gmocht.
“Geat nit, gibs nit” i glab des Motto hot der Olaf a verkörpert.
Wenn man ihm mit Ausrüstung ountroffen hot, hot man sofort gewisst: iaz weart wieder tüftelt. Stillstond wor nia a Option, ob Knoten die sie in ondere Länder mochen, seine selbstgenahnten Klettergurt, die optimierten Dreieckstiacher, insere nuien Lawinenrucksäcke, in Hubschrauberwindensock oder a DEIN SULDNER FLOSCHENZUG. Du hosch olm an Schritt weiterdenkt. Du worsch erst zufrieden, wenns besser, oanfocher und nu sicherer gworden isch.
Für die Bergrettung wor der Olaf weit mehr als lei a Kamerad. Er wor Ideengeber, Ausbilder, Tüftler und vor ollm Freund.
Gonz egal, welches Problem auftauchte oder welche Herausforderung bevorstond – Olaf hot olm die Lösung. Und wenn er sie nit sofort hot kop, nor isch probiert und überleg gwordn bis man oane gefunden hot.
Du hosch olm für jeden a offenes Ohr kop, du hosch geholfn wo Hilfe gebraucht gworden isch, du hosch deine Erfohrungen getoalt und für ins olle olls geben.
Oanmol hosch du zur Erika gsog: “Man soll seinen Leben an Sinn geben, i hoff i hon sel toun”.
Lieber Olaf, i glab auf die Aussage, gibt es haint für ins olle lai oane Ontwort.
“Jo, du hosch deinem Leben an Sinn geben”
Mit dein groaßen Herzen, mit deinem Verstond, mit deiner Hilfsbereitschoft, mit deiner unermüdlichen Tatkraft. Mit ollem wos du für deine Familie, deine Freunde und die Bergrettung toun hosch. Mit die Menschen, die du begleitet, unterstützt und geprägt hosch.
Du hosch Spuren hinterlossen, dia weit über dein eigenes Leben ausireichen und genau darin liegt der Sinn, den du deinem Leben gegebn hosch.
Olaf wollte selbst noch ein paar Zeilen schreiben, doch leider ist ihm das nicht mehr gelungen.
Die vergangenen Monate waren für uns alle nicht einfach. Gemeinsam haben wir gehofft, und Olaf hat bis zuletzt mit all seiner Kraft gekämpft.
Von Herzen wollte er sich bei allen bedanken, die ihn auf seinem Weg begleitet, unterstützt und an ihn gedacht haben – für jeden Besuch, jedes Telefonat, jede Nachricht, jedes Gebet und jede helfende Hand. All diese Gesten haben ihm, wie er selbst sagte, GETRAGEN, Kraft gegeben und ihm Mut gemacht, weiterzukämpfen. Sie waren ihm eine große Stütze in dieser schweren Zeit.
Auch im Namen der ganzen Familie bedanken wir uns herzlich für die erwiesene Anteilnahme, die tröstenden Worte, die Unterstützung und das Mitgefühl, das uns entgegengebracht wurde.
Es ist ein Trost zu wissen, dass Olaf so geschätzt wurde und wir auf viele wunderbare Menschen zählen durften.
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Olaf avrebbe voluto scrivere personalmente ancora qualche riga, ma purtroppo non gli è più stato possibile farlo.
Gli ultimi mesi non sono stati facili per nessuno di noi. Abbiamo sperato insieme e Olaf ha lottato con tutte le sue forze fino all’ultimo.
Desiderava ringraziare di cuore tutti coloro che gli sono stati accanto lungo il suo cammino, che lo hanno sostenuto e gli hanno dimostrato il loro affetto – per ogni visita, ogni telefonata, ogni messaggio, ogni preghiera e ogni gesto di aiuto. Tutti questi gesti, come diceva lui stesso, lo hanno sorretto, gli hanno dato forza e infuso il coraggio di continuare a lottare. Per lui hanno rappresentato un sostegno prezioso in questo momento così difficile.
Anche a nome di tutta la famiglia, desideriamo ringraziare di cuore per la vicinanza dimostrata, le parole di conforto, il sostegno e l’affetto che ci sono stati rivolti.
È per noi di grande consolazione sapere quanto Olaf fosse stimato, voluto bene e ricordato con affetto. Sentire la vicinanza di così tante persone è stato, e continua a essere un conforto immenso.
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