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Als Gott sah,
dass der Weg zu lang,
der Hügel zu steil,
das Atmen zu schwer wurde,
legte er seinen Arm um sie und sprach:
„Komm heim.“
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Luisa Maria Trogmann Wwe. Kofler
„Weindl Luisa“
* 5. Februar 1941 † 14. Juli 2026
die im Alter von 85 Jahren nach kurzer, schwerer Erkrankung, versehen mit den heiligen Sakramenten der Kirche, zu Gott heimgekehrt ist.
Am Donnerstag, 16. Juli, um 13.30 Uhr beten wir den Rosenkranz; um 14 Uhr feiern wir den Begräbnisgottesdienst mit anschließender Verabschiedung in der Pfarrkirche von Tarsch.
Tarsch, Meran, Untermais, Kaltern, Rabland, am 14. Juli 2026
In lieber Erinnerung:
deine Geschwister Zenzl mit †Roland
Franz mit Waltraud, Patenkind Monika, Petra und Silke
Sepp mit Inge, Ulrike, Andreas und Burgl
†Luis mit Annemarie, Cornelia und Vera
Hias mit Annemarie, Jörg und Patenkind Katharina
deine Patenkinder Andrea und Veronika
alle Schwägerinnen und Schwager, Verwandten und Bekannten
Den Seelenrosenkranz beten wir am Mittwoch um 19 Uhr in der Pfarrkirche von Tarsch.
Allen, die am Seelenrosenkranz und an der Beerdigung teilnehmen, ein recht herzliches Vergelt’s Gott.
Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitern des Seniorenwohnheimes „Annenberg“ Latsch für die liebevolle Betreuung.
Luisa Maria Trogmann wurde am 5. Februar 1941 auf dem elterlichen Hof "Weindl" in Untermais geboren. Gemeinsam mit ihrer Schwester und vier Brüdern wuchs sie als zweites von sechs Kindern auf.
Der Zusammenhalt in der Familie und die Werte, die ihr ihre Eltern mit auf den Weg gaben, prägten sie ein Leben lang.
Nach dem Abschluß der Volksschule besuchte sie die Land- und Haushaltungsschule und legte die Matura ab. Ihr Wunsch war es zunächst, Bäuerin zu werden. Doch schon als junge Frau spürte sie, dass ihre Berufung im Dienst am Menschen lag und so entschied sie sich für einen sozialen Weg und unterrichtete an einer Hauswirtschaftsschule. Die Ausbildung dazu absolvierte sie in Österreich und so manche Freundschaft aus dieser Zeit dauerte bis heute an.
Mit außergewöhnlichem Geschick nähte, stickte, häkelte, strickte und klöppelte sie. Besonders das Anfertigen von Trachtenkleidern erfüllte sie mit großem Stolz. In ihrer Freizeit liebte sie das Skifahren sowie das Wandern mit ihren Freundinnen in den Bergen.
Im Jahr 1976 begegnete sie ihrer großen Liebe, Herrn Walter Kofler. Ein Jahr später, 1977, gaben sie einander das Ja-Wort. Gemeinsam gingen sie durch das Leben – und am allerliebsten gingen sie zusammen auf die Berge. Die "Roatspitz" und das "Zirmtol" hatten einen festen Platz in ihrem Herzen und Luisa erzählte immer wieder gerne, dass sie manchmal auch unter freiem Himmel übernachteten.
Mit zunehmendem Alter wurden Walter und Luisa gebrechlicher und 2016 übersiedelten sie ins Seniorenwohnheim nach Latsch. Bereits 2017 verstarb ihr Mann Walter. Sein Tod hinterließ eine tiefe Lücke. Doch Luisa fügte sich gut in die Gemeinschaft ein und beteiligte sich an allen gemeinschaftlichen Aktivitäten. Sie liebte das Remi Spielen mit Freunden und Verwandten, besuchte Mal,- Tanz,- und Bewegungskurse und holte jahrelang die Dolomiten bei der Post ab.
Vor allem aber war Luisa eine Frau des Glaubens. Das Gebet begleitete ihren Alltag ein Leben lang. Keine Heilige Messe ließ sie aus, keinen Rosenkranz . Es war ihr wichtig, dass am Wegkreuz im Garten stets eine Blume hing und das Weihwasser und die gesegneten Kerzen von der Lourdes Kirche in Laas bedeuteten ihr viel und gaben ihr Trost und Kraft.
Mit großer Aufmerksamkeit kümmerte sie sich um alle Menschen, die Hilfe oder ein freundliches Wort brauchten.
Einmal sagte Pfarrer Oberhöller zu ihr, sie werde ganz sicher „zöbrigst in Himmel auikemmen“.
Luisa war ein Mensch mit einem feinen, sensiblen Wesen. Sie begegnete jedem mit Respekt und Achtung.
Ihre Geschwister, ihre Schwäger und Schwägerinnen, ihre vielen Nichten und Neffen, sowie ihre 4 Patenkinder bedeuteten ihr sehr viel.