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Traueranzeigen auf TrauerHilfe.it

Ab Juli 2016 hat jedes Bestattungsunternehmen von Südtirol die Möglichkeit kostenlos eine Traueranzeige in Form des Trauertextes vom Parte und des Fotos des Verstorbenen auf TrauerHilfe.it zu veröffentlichen!

Wenden Sie sich einfach an ihr Bestattungsunternehmen!

eingetragen von Christof Gasser am 15.07.2016

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Bewusst im Leben - Jürgen Tonezzer aus Schlanders

Jürgen Tonezzer arbeitet als Bestatter. Dieser Beruf ist selten und unentbehrlich zugleich. Wie lebt es sich, wenn man jeden Tag mit dem Tod zu tun hat?

Text: Clara Schönthaler, Fotografien: Eva Maria Frank

Jürgen setzt sich hinter das Lenkrad, schließt die Tür seines großen grauen Transporters und steckt den Schlüssel ins Zündschloss. Der Motor beginnt zu brummen, das Radio schaltet sich ein.
„Radio Tirol – des isch mein Sendr“, sagt er und grinst. Dann fährt er los, durch den Vinschgau und dann über den Reschenpass. Die Fahrt wird etwas länger dauern, etwa zwei Stunden, die heitere Musik sorgt für Ablenkung. Es geht nach Innsbruck.


Im Laderaum des Transporters, der durch eine schwarze Wand vom Fahrerraum getrennt ist, befinden sich zwei Särge. Die Verstorbenen darin sind beide um die 90 Jahre alt geworden. Jürgen wird sie nun ins Krematorium bringen.
Er weiß, dass der Tod für ihre Angehörigen eine Ausnahmesituation geschaffen hat, auch wenn sie Zeit hatten, um sich auf ihn vorzubereiten. So ist das, wenn ein Mensch verstirbt, der einem etwas bedeutet hat. Mit Menschen in dieser Ausnahmesituation hat er jeden Tag zu tun, der Umgang mit dem Tod ist für ihn allgegenwärtig – jedoch nicht alltäglich. Denn jeder Todesfall ist anders als der vorherige.
Etwa einmal in der Woche organisiert der Bestatter eine Kremation, entweder in Innsbruck oder in Bozen. Das hängt davon ab, wo die Wartezeiten kürzer sind. Ansonsten organisiert er Erdbestattungen, wäscht und bekleidet Verstorbene, berät Angehörige bei der Auswahl eines Sarges oder einer Urne und erledigt alle Formalitäten, die nach Abschluss eines Menschenlebens zu erledigen sind.
Sein Großvater, ein Tischler, hat das Bestattungsunternehmen Tonezzer im Jahre 1961 in Schlanders gegründet. Es war das erste Bestattungsunternehmen im Vinschgau. Damals waren es immer die Tischler, die neben dem Bau von Särgen auch die Aufgaben eines Bestatters übernahmen. In dem Familienbetrieb arbeiten Jürgen, sein Bruder Joachim und ihr langjähriger Mitarbeiter Roman. Auch die Eltern helfen noch mit, obwohl sie bereits pensioniert sind. Jede Hand wird gebraucht, um die Arbeit zu bewältigen.
Wer in das Büro kommt, das gleich an der Hauptstraße liegt, wird von einem großgewachsenen Mann mit rötlich-braunem Bart in schwarzem Hemd und schwarzer Hose empfangen. Die Lachfältchen um seine Augen und die tätowierte kleine Sonne neben seinem rechten Daumen deuten darauf hin, dass sich hinter der schwarzen Kleidung sehr viel Lebensfreude verbirgt. Seine ruhige Stimme vermag er wirkungsvoll einzusetzen, seine freundliche Art schafft gleich Vertrauen. Jahrelange Erfahrung hat Jürgen gelehrt, wie er mit den Angehörigen redet, die zu ihm kommen: Schon über 2.000 Verstorbene hat er bisher bestattet.

In Innsbruck schneit es. Jürgen ist beim Krematorium angekommen, er parkt gleich neben der Eingangstür des kastenförmigen, rosafarbenen Gebäudes und begrüßt freundlich die beiden Männer, die dort arbeiten. Einer hilft ihm, die beiden Särge nacheinander aus dem Transporter zu heben. Weiße Flocken lassen sich darauf nieder, ehe sie auf einem fahrbaren Gestell in das Gebäude gebracht werden. Ein Sarg wird nun in einem der beiden Öfen bei etwa 900 Grad verbrannt, der andere kommt in einen der 28 Kühlkästen, bis wieder ein Ofen frei wird.
Ein solcher Brennvorgang dauert etwa drei Stunden. Das Holz des Sarges verbrennt zuerst, dessen Asche wird abgesaugt, denn nur die Asche des verstorbenen Menschen kommt in die Urne. Übriggebliebene Metallgegenstände wie Prothesen und Schrauben werden mit einem Magneten aussortiert. Die Knochen, die zum großen Teil nicht verbrennen, werden gemahlen und ebenfalls in die Urne gefüllt. Ihr Inhalt wiegt dann ungefähr so viel wie der jeweilige Mensch bei seiner Geburt.
Damit sichergestellt werden kann, dass es keine Verwechslungen gibt, wird auf jeden Sarg eine kleine Tonscheibe mit einer Nummer gelegt, bevor er verbrannt wird. Diese Tonscheibe wird dann nach der Kremation in die Urne gegeben, ehe sie für immer verschlossen wird. So kann auch noch hunderte von Jahren nach der Bestattung festgestellt werden, um welche Person es sich handelte.
Für Jürgen ist es etwas völlig Selbstverständliches, das Krematorium zu betreten und dann wieder zu verlassen. Mit Gelassenheit und Ruhe leistet er hier seinen Dienst, der zu den Routineaufgaben in seinem Beruf gehört. Sein Vater hat ihn früher oft mitgenommen, um nicht alleine fahren zu müssen und um seinen Sohn mit der Arbeit vertraut zu machen. Es war klar, dass Jürgen und sein Bruder später das Unternehmen führen würden.
Als Jürgen 13 Jahre alt war, wurde seine Hilfe zum allerersten Mal gebraucht. Es war ausgerechnet Heiligabend, und anstatt in der Stube zu sitzen und zu feiern, fuhr sein Vater mit ihm zu einem Hof ins Martelltal, wo eine alte Frau verstorben war. Jürgen fand es spannend, zum ersten Mal helfen zu dürfen, und sein Vater wusste, dass sein Sohn der Aufgabe nun gewachsen war. Die Frau war im Kreise ihrer Familie verstorben, alle hatten sich auf ihren Tod vorbereitet, und so blieb Jürgen dieser Abend genauso friedlich in Erinnerung, wie ein Heiligabend sein sollte.
In den kommenden Jahren half er seinem Vater immer wieder, wenn der ihn gerade brauchte. Nachdem er zwei Jahre lang die Handelsoberschule in Schlanders besucht hatte, ging er dort auf die Krankenpflegeschule und machte anschließend in Meran eine Ausbildung zum Altenpfleger und Familienhelfer. Viele Jahre lang arbeitete er in Altenheimen, Krankenhäusern und beim Hauspflegedienst. Er mochte es, den Menschen zu helfen, und erinnert sich gern an diese Zeit zurück. Die größte „Gaudi“ hatte er immer im Altenheim. Der Umgang mit dem Tod gehört dort dazu, aber Jürgen konnte dazu beitragen, den Bewohnern das Leben zu erleichtern, indem er sie zum Lachen brachte.
Heute ist der 40-Jährige hauptberuflich Bestatter. Er weiß, dass sich Außenstehende schwer vorstellen können, wie es ist, wenn man mit dem Tod seinen Lebensunterhalt verdient.
Wenn er nicht das macht, was man unter der eigentlichen Arbeit eines Bestatters versteht, dann meldet er Verstorbene auf dem Standesamt ab, erteilt Pfarrern Beerdigungserlaubnisse, erstellt mit den Angehörigen Partezettel und Sterbebildchen – das alles nur, wenn ein Arzt einen Totenschein ausgestellt hat. Ein einziger Tod verursacht heutzutage Papierkram für drei Tage. Unzählige Aktenordner und ein riesiger Drucker in dem Büro im Untergeschoss weisen darauf hin.
Sein Beruf verpflichtet ihn, 24 Stunden lang erreichbar zu sein, und das 365 Tage im Jahr. Egal, ob seine Tochter Geburtstag hat, ob es Sonntag ist, drei Uhr morgens oder alles gleichzeitig – das Handy muss immer eingeschaltet sein. Ausflüge kann er nur spontan unternehmen, da er im Voraus nie sagen kann, wie viel er zu tun haben wird.
Zum Einen ist es diese ständige Erreichbarkeit, die es erschwert, den Beruf vom Privatleben zu trennen. Zum Anderen ist es die Tatsache, dass sich die Gedanken an das Erlebte nicht so schnell aus seinem Kopf verbannen lassen, wie er die schwarze Berufskleidung gegen seinen bequemen Trainingsanzug tauschen kann, wenn er abends nach Hause geht. Er muss Distanz bewahren. Nicht immer kommt der Tod nach einem langen, erfüllten Leben. Wenn Jürgen zu Unfallorten gerufen wird, braucht er oft Tage, um die Bilder in seinem Kopf zu verarbeiten. Seine Freundin Evi ist ihm eine große Hilfe. Ihr kann er von seiner Arbeit erzählen, sie hat keine Scheu zu hören, was nicht totgeschwiegen werden darf. Manchmal hilft sie ihm sogar, wenn es sehr viel zu tun gibt. Sein Beruf interessiert sie, das war für ihn eine Grundvoraussetzung für eine Beziehung.  
Beim Theaterspielen kann Jürgen alle Gedanken abschalten, die sich in seinem Kopf herumtreiben. Er liebt es, auf der Bühne zu stehen und seine Identität gegen eine andere einzutauschen. Sein Vater war am Anfang gar nicht begeistert von diesem Hobby. Sein Sohn sollte Komödien spielen? „Des konn man sich als Bestottr nit erlabm“, meinte er, „des passt ba ins uanfoch nit drzua.“ Aber die Leute hatten nie ein Problem damit. Das Theaterspielen stand der Seriosität, die für das Unternehmen Tonezzer seit jeher an erster Stelle steht, nicht im Wege.

Jürgen ist im Dorf gern gesehen, sowohl auf der Bühne als auch im Café, auch wenn er für die Leute der Totengräber ist. Denn er verstellt sich nur auf der Bühne, ansonsten ist er ganz er selbst.
Die Zeit verändert sich, so auch der Umgang mit dem Tod. Jürgen beobachtet, dass immer mehr Menschen ihren letzten Willen festlegen, und immer mehr entscheiden sich für eine Kremation. Das begründet er damit, dass sie ihren eigenen Kopf entwickeln. Was der Nachbar macht, ist nicht mehr so wichtig wie früher, auch muss etwas nicht mehr richtig sein, bloß weil es immer schon so gemacht wurde. Wer zu Jürgen in den großen Ausstellungsraum kommt, kann sich neben den klassischen Särgen aus Naturholz auch bunt bemalte Urnen in Form von Wassertropfen oder Fußbällen ansehen. In einer Vitrine liegen sogar kleine Diamanten, die aus dem verbliebenem Kohlenstoff einer Kremation hergestellt wurden und zu Schmuckstücken verarbeitet werden können. Der Wunsch nach Individualität steigt in der Bevölkerung. Für Jürgen selbst ist klar, dass er eingeäschert werden will. Da dies eine sehr umweltfreundliche Art der Bestattung ist, hofft er, dass sie sich in Zukunft etablieren wird. Ein Anstieg ist bereits zu erkennen, er bestattet etwa zehn Prozent der Verstorbenen auf diese Art. Viele Gemeinden erstatten den Angehörigen bereits einen großen Teil der Kosten dafür zurück. Sie versuchen, auf diese Weise Erdbestattungen zu vermeiden. In den Friedhöfen ist schlichtweg kein Platz mehr.
Jürgen beobachtet, dass sich auch Jugendliche immer häufiger mit dem Tod auseinandersetzen. Im Café kommt es vor, dass ihm die eine oder andere Frage gestellt wird: Was passiert mit meinem Körper? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Jürgen findet es gut, dass die Neugier auf das Thema steigt. Die Ansicht, man brauche über den Tod erst nachzudenken, wenn es so weit ist, gehört weggeschafft. Es muss darüber geredet werden. Daher freut er sich, wenn er darauf angesprochen wird. Er hält sogar Vorträge an Oberschulen. Zwar kommt es vor, dass einzelne Schülerinnen und Schüler den Raum verlassen, weil ihnen das Thema zu nahe geht. Aber dem Großteil von ihnen kann Jürgen etwas mitgeben.
Neben der steigenden Neugier der Jugend auf das Thema Tod sinkt gleichzeitig das Interesse für die Religion, die noch vor gar nicht so langer Zeit unmittelbar mit dem Tod verbunden war. Jürgen fällt häufig auf, wie wenige Jugendliche in die Kirche gehen. Das kann er durchaus verstehen, findet es aber schade. Der Glaube liegt ihm sehr am Herzen; dass es Gott gibt, steht für ihn außer Frage. Er wäre womöglich sogar Pfarrer geworden, wenn ihm dieser Beruf nicht die Gründung einer Familie verboten hätte.
Aus beruflichen Gründen ist er so oft in der Kirche, dass er jedoch lieber auf den Berg geht, wenn er einen freien Sonntag hat, anstatt zur Messe. Wenn er am Gipfel angelangt ist, setzt er sich für ein Weilchen hin, denkt nach und ist dankbar. Der fortwährende Gedanke an die Endlichkeit hat bewirkt, dass er ganz bewusst im Leben steht und es genießt. Denn irgendwie ist es doch gerade die Endlichkeit, die dem Leben seinen Sinn gibt. Obwohl das Leben das Wesentliche ist.
Er denkt über die Zukunft der Kirche nach und auch über die Zukunft des Unternehmens. Er weiß: Sie werden sich auf viel Neues einstellen müssen. Nicht nur, was die Art der Bestattungen angeht. Sie werden sich auch zunehmend mit anderen Religionen auseinandersetzen müssen. Deren verstorbene Anhänger wurden im Todesfall bis jetzt immer in ihr Heimatland zurückgebracht und dort bestattet, auch wenn sie 30 Jahre lang in Südtirol gelebt haben. Mit der hohen Zunahme an Migranten und Flüchtlingen wird sich das verändern, neue Lösungen müssen gefunden werden. Es wird eine Herausforderung werden, aber sie werden sie bewältigen.

Jürgen verabschiedet sich von den beiden Arbeitern des Krematoriums. Er tritt ins Freie, klopft sich den Schnee von seiner Kleidung und steigt in seinen Transporter. Das Radio beginnt wieder zu spielen. Während er zurück nach Hause fährt, lutscht er ein Holunderbonbon und geht den Text seiner Theaterrolle im Kopf durch. Er muss ihn zu Hause unbedingt noch einmal üben, die nächste Probe steht an. Diesmal ist es zur Abwechslung keine Komödie. Nein, zufälligerweise geht es sogar um den Tod. Um den berühmtesten Tod der Geschichte, den Tod Jesu Christi. Jürgen wird einer von 160 Darstellern sein, die in Lana die Passionsgeschichte spielen werden. Seine Rolle ist die eines Pharisäers, eines Verräters. Er freut sich auf die Aufführungen, auf die vielen neuen Erfahrungen. Es wird einmal etwas ganz Neues. Auch wenn es um den Tod geht.

„Bewusst im Leben“ ist die Reportage, die heuer mit dem Gabriel-Grüner-Schülerpreis ausgezeichnet worden ist. Der Schülerpreis wird von  ff, Agentur Zeitenspiegel, Bildungsausschuss Mals und jetzt auch dem deutschen Schulamt getragen. Die Reportage von Clara Schönthaler aus Laas (Maturantin des Sprechengymnasiums Schlanders) und Eva Maria Frank aus Prad am Stilfserjoch (ebenfalls Maturantin am Sprachengymnasium Schlanders) wurde dem Vinschgerwind vom Bildungsausschuss Mals und von ff für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

eingetragen von Christof Gasser am 15.07.2016

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31. Dezember 2015 - Die neue Internetseite der TrauerHilfe.it geht online

die letzte publizierte Anzeige auf der ALTEN TrauerHilfe


In Zeiten der Trauer werden die Seiten der TrauerHilfe.it nun seit Jahren genutzt, um Verwandte, Freunde und Bekannte über einen Todesfall zu informieren. Auf unseren Seiten der TrauerHilfe.it ist es im Internet möglich, Anteilnahme auszudrücken und Trost zu spenden, ohne den Hinterbliebenen in ihren schweren Stunden zur Last zu fallen. Und das jederzeit und aus aller Welt.
Die Internetuser können tröstende Worte in Form einer Kondolenz hinterlassen oder eine Gedenkkerze als Zeichen der Anteilnahme entzünden.

Wir haben über ein halbes Jahr lang an der NEUEN TrauerHilfe.it gearbeitet und werden die Seiten weiterhin bearbeiten und erweitern um dieses Medium den Südtirolern zur Verfügung stellen zu können. Enorme Zugriffszahlen bestätigen wie sehr unser kostenloses Medium in Südtirol genutzt wird!

eingetragen von Christof Gasser am 02.01.2016

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Verleihung des OGB Qualitätsgütesiegel an Bestattungen Christanell

Die österreichische Plattform für gesundheitsbezogene Berufe, registriert beim Bundesministerium für Inneres der Republik Österreich, hat im November 2014 das OGB Qualitätsgütesiegel an das Bestattungsunternehmen Christanell mit Sitz in Naturns, verliehen. Eine der vielen Voraussetzungen für die Verleihung des Qualitätsgütesiegel ist, dass die Einrichtung, an welche das Gütesiegel verliehen wird ein qualitätssicherndes System nachweisen und eine einschlägige Ausbildung im Gesundheitsbereich sowie eine pädagogische Qualifikation, neben den kontinuierlichen Bildungsangeboten, vorweisen muss, so DDr. Martin Stieger Präsident der Plattform. Dr. Jonas Christanell und Frau Silvia Oberhofer, MBA konnten nach entsprechender Prüfung durch die Kommission das OGB-Qualitätsgütesiegel für ihr Bestattungsunternehmen in Empfang nehmen.

Durch diese Auszeichnung zeigt sich, dass die Betriebe der Südtiroler Bestattervereinigung immer wieder bemüht sind die Güte der Dienstleistung im Bestattungswesen in Südtirol zu verbessern und dadurch Garant für geprüfte Qualität sind.

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Trauerkultur und Lebensbegleitung

Frau Astrid Fleischmann Wwe. Gerstl bietet für die Bestattervereinigung Südtirols trauerhilfe.it und für alle Betroffenen Lebensberatung in Krisensituationen und Trauerbegleitung an. Sie selbst hat diese Achterbahn der Trauergefühle durchlebt und ist heute wieder lebensfroh und in ihrem Herzen reicher um eine tiefe Liebe, die geblieben ist. Frau Fleischmann möchte etwas vom dem weiterzugeben, was sie nach dem Tod ihres Mannes erfahren durfte – Unterstützung von Menschen, die sie begleitet haben auf ihrem Weg der Trauer und der Hoffnungslosigkeit zurück ins Leben gebracht haben. Frau Fleischmann blickt auf eine zweijährige Ausbildung in Gestaltberatung zurück und befindet sich zur Zeit in Ausbildung zur psychosozialen Lebensberaterin (Counseller Professional).

Interessierte können über die Mitgliedsbetriebe der Südtiroler Trauerhilfe den Kontakt zu Frau Fleischmann aufnehmen.

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5 Jahre TrauerHilfe.it

Seit dem Jahre 2009 ist nun www.trauerhilfe.it online.
In diesem Zusammenhang möchten wir dazu einige aussagekräftige Zahlen vorstellen.

gesamte Besucher über 2 Millionen 2.344.017
gesamte Seitenaufrufe über 13 Millionen  13.951.565
am meisten Seitenaufrufe am 07.11.2013 37.485
der Counter läuft seit dem 29.01.2009 - Stand 16.07.2014  


Wie wir aus den Statistiken erkennen können, haben die Südtiroler Bestatter den richtigen Weg mit www.trauerhilfe.it gewählt. Diese Zahlen bestätigen uns auch wie wichtig die Internetseite für Anteilnehmende und Betroffene geworden ist. Heute wäre www.trauerhilfe.it aus der Südtiroler Trauerkultur nicht mehr wegzudenken.

In diesem Sinne möchten wir uns bei allen von Herzen bedanken, die diese kostenlose Möglichkeit der Traueranzeigen und der Anteilnahme in Anspruch genommen haben; dieses Vertauen ist für uns Zeichen den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und noch mehr in den Dienst der Trauernden zu treten.

Die Südtiroler Bestattervereinigungen wünscht allen Betroffenen viel Kraft und Trost in den schweren Stunden des Lebens und hofft durch ihr Angebot eine kleine Hilfestellung zur Bewältigung der Trauer zu geben.

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Auszeichnung für Bestattungen Christanell – Naturns

Der Verein Trauerhilfe – Südtiroler Bestattungsunternehmen gratuliert seinem Mitgliedsbetrieb Bestattungen Christanell – Naturns zur Auszeichnung, denn es wurde dieses Jahr vom Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (hds) zusammen mit dem TIS und den Assessoraten für Innovation und Wirtschaft des Landes Südtirol prämiert. „Innovation und Veränderung prägen die Zukunft“, erklärten hds-Präsident Walter Amort und Vizepräsident Dado Duzzi. Zu den Vergabekriterien des Merkurpreises gehören der innovative Inhalt und die innovative Methode, die Imageförderung für die Branche, die Umsetzbarkeit in die Realität, die Qualität des eingereichten Materials sowie die Vorteile für den Kunden. Handels- und Dienstleistungslandesrat Thomas Widmann zeigt sich von den Projekten begeistert. „Innovation in den Betrieben gehört unterstützt“, erklärt Widmann. Dazu würde auch der Merkur-Preis beitragen, so Innovationslandesrat Roberto Bizzo. In diesem Zusammenhang wurde landesweit der dritte Platz an Bestattungen Christanell – Naturns, für den Dienst am Kunden, verliehen.
 
Im Bild: v.l. Dr. Jonas Christanell - vom Bestattungsdienst Christanell, Dott. Umberto Meneghelli - Amtsdirektor für Handel, hds-Präsident Walter Amort und hds-Vizepräsident Dado Duzzi, bei der Übergabe der Auszeichnung.

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Präsentation des neuen Trauerratgebers der Katholischen Frauenbewegung

Bozen, am 05. Oktober 2010

Die Katholische Frauenbewegung Südtirol stellte letztens ihre neueste Erscheinung in Buchform zum Thema „Nahe sein in Krankheit und Tod“ im Pastoralzentrum von Bozen vor. Auch eine Delegation der Vereinigung Trauerhilfe – Südtiroler Bestattungsunternehmen war auf Einladung der KFB vor Ort und nahm an der Präsentation teil. Dabei wurde auf die Aktualität der obgenannten Thematik hingewiesen und ein umfassender Ratgeber präsentiert. Neben zahlreichen geladenen Gästen war auch Prof. Dr. Alois Gurndin anwesend, welcher durch ein Kurzreferat die Zuhörer über die Wichtigkeit christlicher Rituale bei Bestattungen überzeugen konnte. Neben Generalvikar Josef Matzneller richtete auch unser Diazösan Bischof Dr. Karl Golser entsprechende Worte an die Zuhörer. Im Anschluss an die Präsentation konnte die Trauerhilfedelegation noch einige vertiefende Worte mit unserem Bischof über die Bedeutung der Bestattung und das Bestattungswesen in Südtirol wechseln.

Im Bild Werner Kofler vom Bestattungsdienst Kofler - Sterzing im Gespräch mit Bischof Karl Golser.

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Kondolenz der Freiwilligen und Angestellten des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz

Ist auch alles vergänglich auf dieser Erde

die Erinnerung an liebe Menschen ist unsterblich

und gibt uns Trost.

 

Auch jetzt, in den Tagen nach dem tragischen Zugunglück, sind wir zutiefst über dieses Ereignis erschüttert. Noch immer sehen wir die Bilder der Verzweiflung und die Eindrücke, welche sich in unseren Herzen und Köpfen eingebrannt haben. Wir haben geholfen, wo Hilfe möglich war und trauern jetzt mit euch, wo unsere Hilfe nicht mehr möglich gewesen ist.

So möchten wir allen Angehörigen und Betroffenen auf diesem Wege unser tiefstes Mitgefühl ausdrücken und viel Kraft, aber auch Hoffnung und Zuversicht wünschen.

die Freiwilligen und Angestellten des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz

Bezirk Burggrafenamt und Vinschgau

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Der Bestattungsunternehmer Joachim Tonezzer im Gespräch mit der Tageszeitung Dolomiten zum Zugunglück.


„Gott sei Dank kann ich abschalten“

 
Bestattungsunternehmer Joachim Tonezzer im Gespräch –Notfallseelsorge wird von Angehörigen sehr gut angenommen.


Seit nunmehr 23 Jahren ist Joachim Tonezzer aus Schlanders als Bestatter tätig. Mit dem Tod ist er tagtäglich konfrontiert. Die vergangenen Tage befand aber auch er sich im Ausnahmezustand.

Wenn Menschen verunglücken, kommen Menschen, um ihnen zu helfen. Joachim Tonezzer aus Schlanders ist auch einer jener, die kommen, wenn sie gebraucht werden. Der 40-Jährige ist selbst ein Retter, ein Freiwilliger der Feuerwehr Schlanders. Joachim Tonezzer ist aber auch Bestattungsunternehmer.

Somit war seine Arbeit nach dem Abschluss der Rettungsaktion nicht beendet. Tonezzer war am Montag als Feuerwehrmann selbst vor Ort und hat mitgeholfen, die Verletzten aus dem zerstörten Zug zu holen. Seit Montag war er mehr als 18 Stunden täglich auf den Beinen. „Es war der totale Ausnahmezustand“, sagt Tonezzer.

Seit 23 Jahren ist er in seinem Beruf als Bestatter tätig. Er kümmert sich dabei umalles, was im Vorfeld einer Beerdigung notwendig ist. Erlebt hat er in den vergangenen Jahren schon einiges: Tragische Situationen, verzweifelte Angehörige, dramatische Szenen. Sein Beruf hat mit Trauer und Leid zu tun. „Ich möchte nicht überheblich klingen, aber bis dato hatte ich damit kein Problem“, sagt Tonezzer. Er habe vielleicht und „Gott sei Dank“ die Gabe, abschalten zu können. Jeder kennt die Situation, die Konfrontation mit trauernden, verzweifelten Menschen. Was macht ein Bestatter, der so zu sagen von Berufs wegen damit zu tun hat, und vor allem was, wenn diese Situation derart massiv eintritt? „Wir haben im Vinschgau das Glück, dass die Notfallseelsorge super funktioniert“, erklärt Tonezzer. Seit es dieses Angebot gebe, „sind wir weniger intensiv mit wirklich dramatischen Szenen konfrontiert.“ Sprich: Das Angebot der geschulten Freiwilligen werde von den Angehörigen mehrheitlich angenommen, weiß der Unternehmer. „Zudem ist es so, dass, wenn die Angehörigen zu uns kommen,

sie meist gefasster sind. Dadurch, dass wir innerhalb kurzer Zeit eineMenge an Informationen abfragen, sind sie vielleicht auch einwenig abgelenkt.“ Was Tonezzer von den letzten Tagen besonders im Gedächtnis bleiben wird, sind die Szenen, die sich vor der Leichenkapelle des Schlanderser Krankenhauses abgespielt haben. Schockierend sei es gewesen,mit welcher Pietätlosigkeit manche Kamerateams auf die Angehörigen losgegangen seien. „Einen Vater, eine Mutter, eine Tochter oder einen Sohn nach der Identifizierung eines Angehörigen interviewen zu wollen, finde ich für den Betroffenen entwürdigend“, sagt er.

Um für Tonezzer und sein Team ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen, musste sogar der Schlanderser Dorfpolizist geholt werden, der die Pressevertreter in Schach hielt.

Artikel der Tageszeitung Dolomiten downloaden

eingetragen von Christof Gasser am 16.04.2010

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Informationen für die Bestattungsinstitute bezüglich Todesanzeigen

beruhend auf einer Mitteilung des Bischöflichen Ordinariats Brixen-Bozen.

Folgende Punkte sollen bei der Textformulierung bei Todesanzeigen berücksichtigt werden:

Bezeichnung der christlichen Vorbereitung auf den Tod
In Todesanzeigen findet man gelegentlich die Formulierungen „nach Empfang der letzten Ölung“ oder „nach Empfang der Sterbenssakramente“, die seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil nicht mehr eingeengt als Sakrament für die Sterbenden zu sehen sind.
Den Sterbenden wird als Vorbereitung auf den Tod die Kommunion als Wegzehrung gereicht, für die folgende Formulierungen angebracht sind:

„vorbereitet durch ein christliches Leben“
„im Glück und im Vertrauen auf die Auferstehung“
„gestärkt durch die Sakramente der Kirche“
„gestärkt/vorbereitet durch die Empfängnis der Eucharistie“
„gestärkt/vorbereitet durch die Empfängnis der Wegzehrung“
„nach bewusster und gläubiger Vorbereitung“

 
Bezeichnung des Gottesdienstes am Begräbnistag
In den Todesanzeigen sollte der Ausdruck „Auferstehungsgottesdienst“, bzw. „Auferstehungsfeier“ vermieden werden, der weder dem tieferen, weiteren Sinn des Anlasses, noch der tiefen Trauer der Angehörigen und deren Schmerze gerecht wird.
Es werden folgende offene Formulierungen empfohlen:

„Eucharistiefeier“
„Messefeier“
„Gottesdienst“
„Bestattungsgottesdienst“
„Begräbnisgottesdienst“
„Abschiedsgottesdienst“
„Trauergottesdienst“
„Trauerfeier“

Der Hinweis auf den Gottesdienst kann auch folgendermaßen formuliert werden:

„Wir begleiten unsere(n) Verstorbene(n) zur Eucharistiefeier/Messefeier in die Pfarrkirche und anschließend zur Bestattung auf den Ortsfriedhof“
2Die Begräbnismesse für Frau/Herrn NN ist am…“
„Wir feiern die Hl. Messe für unsere(n) Verstorbene(n) am….“
„Nach/vor der Beisetzung wird die Eucharistie für die/den Verstorbene(n) um … Uhr in … gefeiert“

eingetragen von Christof Gasser am 27.01.2010

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TrauerHilfe.it - fast ein Jahr online

Nun ist knapp ein Jahr vergangen, seit die Internetseite www.trauerhilfe.it online ist. Grund genug ein kleines Resümee zu ziehen. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten und unzähligen kleinen Änderungen sowie Verbesserungen auf den Seiten können wir nun eine informative Plattform für ganz Südtirol bieten. Unser Ansporn die Seite weiter zu entwickeln und die Daten einzupflegen sind die überraschend großen Zugriffszahlen mit über 5000 Zugriffen täglich, welche auch immer noch täglich ansteigen. Einige Todesanzeigen wurden über 2000 mal angesehen. Somit können wir sagen, dass sich die Plattform auf Erfolgskurs im Veröffentlichen von Todesanzeigen in Südtirol befindet. Mit Sicherheit ist der Erfolg auch damit begründbar, dass das Internet das Medium ist, welches die Möglichkeit bietet Todesanzeigen der Öffentlichkeit am schnellsten zu unterbreiten.

Die Seite ist seit einiger Zeit auch über die Domais www.bestatter.it www.bestattungsunternehmen.it und www.trauerhilfe.bz erreichbar.

eingetragen von Christof Gasser am 15.01.2010

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Bestattung Raffeiner Markus bezieht die neuen Räumlichkeiten

Bestattung Raffeiner Markus, Mitgliedbetrieb der Trauerhilfe - Südtiroler Bestattungsunternehmentemplate/image/image/neuesbuero1.jpg bezieht die neuen Räumlichkeiten am Grieser Platz in Bozen.
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Im Bild 1 
Raffeiner Marukus

Im Bild 2 von links nach rechts
Alexander Vieider Bestattung Lantschner
Markus Raffeiner
Jonas Christanell - Bestattungen Christanell
Werner Kofler - Bestattungsinstitut Kofler Sterzing


eingetragen von Christof Gasser am 29.06.2009

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Wie entstand TrauerHilfe - Das Südtiroler Gedenkportal

Durch die oft vielen Fragen von Angehörigen kam im Jahr 2007 dem Bestattungsunternehmer Christof Gasser erstmals der Gedanke auf, etwas zu schaffen, dass es Angehörigen ermöglichen soll, diverse Informationen schnell und auch vorab anonym zu bekommen. Das Internet bot sich natürlich da am besten an. 
Man schaute sich um einen geeigneten Namen um. Nach längeren Überlegungen kam man auf den Namen Trauerhilfe. Es erfolgte die Registrierung der Domain und man begann die Suche nach einem geeigneten Partner um so ein Projekt zu realisieren. Nach über einem Jahr Programmierarbeit, unzähligen Änderungen und Testphasen entstand die Internetseite und wurde im Februar 2009 fertiggestellt. Schnell liesen sich über dieses Projekt mehrere Bestattungsunternehmer von diesem überzeugen. 
Somit wurde am 26. Februar 2009 der Verein Trauerhilfe - Südtiroler Bestattungsunternehmen offiziell gegründet.
Die Internetseite wurde am Montag, 2. März 2009, um 14.00 Uhr freigeschaltet und ist ab nun für alle zugänglich.

eingetragen von Christof Gasser am 28.02.2009

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